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Seite 1 von 5 Mit einem Zuwachs um zwei Prozentpunkte ist die Internetnutzung innerhalb eines Jahres auf erstmals über 60 Prozent gestiegen und liegt heute bei 60,2 Prozent.
Nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas 2007 sind demnach ca. 39,2 Millionen Personen über 14 Jahren im Internet. Damit hat sich die Zahl der Onliner in den zurückliegenden zwölf Monaten um 1,4 Millionen Personen vergrößert, was einer Zunahme um etwa die Einwohnerzahl der beiden Großstädte Köln und Nürnberg entspricht. Nach den vorliegenden Zahlen beabsichtigen in den nächsten zwölf Monaten rund 3,7 Millionen Bundesbürger (5,7 Prozent) online zu gehen. Durch das eher moderate Wachstum der Internetnutzung und den leicht rückläufigen Anteil von Nutzungsplanern zählen immer noch 22,2 Millionen Deutsche (34,1 Prozent) zu den Offlinern, den Nicht-Nutzern des Internets ohne Anschaffungsabsicht. Mehrheitlich sind die Offliner weiterhin eher weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen. Das Durchschnittsalter der Nicht-Nutzer liegt derzeit bei 61,9 Jahren (61,3 Jahre in 2006).
Das sind die zentralen Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2007, den die Initiative D21 und TNS Infratest heute in Berlin vorgestellt haben. Im siebten Jahr seines Erscheinens beleuchtet der (N)ONLINER Atlas erneut die Welt der Onliner, Nutzungsplaner und Offliner und verdeutlicht Unterschiede der Internetnutzung in Deutschland. Im Mittelpunkt der mit nahezu 50.000 Interviews deutschlandweit größten Studie zur Internetnutzung stehen Nutzungsvergleiche nach Bundesland, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung. Erneut wird die Internetnutzung auch nach Regierungsbezirken und Postleitzahlengebieten ausgewiesen. Die diesjährigen Sonderteile befassen sich mit den Themen: "Best-Ager-PC: Altersgerecht ins Internet" und "Sicher Surfen 2007: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?".
"Der kompetente Umgang mit dem Internet ist heute eine Schlüsselqualifikation, die schon bald so wichtig sein wird wie die Fähigkeit zu lesen. Mit verschiedenen Maßnahmen versucht die Bundesregierung daher, den Anteil der "Onliner" in der Bevölkerung stetig zu erhöhen. Wie gut dies gelingt, lässt sich im (N)ONLINER Atlas nachlesen. Danach ist der Onlineranteil inzwischen auf über 60 Prozent gestiegen, bei einem Zuwachs in allen Altersgruppen. Weniger positiv dagegen: Rund jeder Dritte hat nach wie vor nicht die Absicht, in nächster Zeit das Internet zu nutzen. Für die Bundesregierung bleibt die digitale Integration daher eine wichtige Aufgabe", so Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
"Die aktuellen Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas belegen, dass die Initiative D21 mit ihrer Neuaufstellung richtig liegt, indem sie die Herausforderungen als gesamtgesellschaftliches Phänomen aufgreift: Orientiert an den Zielgruppen der Offliner, Onliner und Vorreiter fokussiert sie ihre Aktivitäten auf ausgewählte Säulen und Handlungsfelder", sagt Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21 und President & CEO Fujitsu Siemens Computers. "Selbstverständlich wird es immer einen harten Kern an Offlinern geben. Gleichwohl muss es Ziel sein und bleiben, all jene ins "Netz" zu bringen, die moderne Informations- und Kommunikationstechnologien noch nicht kennen. Zudem gilt es aber auch, diejenigen weiterzubilden, die das Internet bereits nutzen", so Bischoff.
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